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 Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel

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Adam4ever
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BeitragThema: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 10, 2013 10:23 pm

Hallo ihr Lieben,
endlich geht es mit der Geschichte weiter... ich hoffe, ihr wisst überhaupt noch worum es ging. rot Wink

Kapitel 3: Der verfluchte Yankee

Als Joy am nächsten Morgen erwachte, war es draußen schon ganz hell und das Licht blendete sie. Verschlafen drehte sie sich noch einmal auf die Seite.
Neben ihr lag Chris. Es war so schön warm unter der Decke. Joy wollte gar nicht aufstehen. Aus dem Augenwinkel sah sie, dass ihr Vater bereits wach war und in einigen Sachen herumkramte. Urplötzlich viel ihr wieder der Gedanke ein, dass Adam etwas Böses getan haben könnte. Noch immer plagte sie die Angst, er müsse ins Gefängnis. Nun hielt sie nichts mehr im Bett. Vorsichtig wühlte sie sich aus den Decken und versuchte Chris dabei nicht zu wecken. „Hey, du bist ja schon wach!“ rief Adam und lugte über seine rechte Schulter in Richtung des Bettes, während er ein Seil aus einer der Taschen hervorkramte. Nun hockte Joy am Fußende des großen Bettes und schaute traurig drein. Zwar hatte Adam eher flüchtig über die Schulter geschaut, aber das Gesicht seiner Tochter war ihm nicht entgangen.
„Joy, was ist los? Hast du nicht gut geschlafen?“
Sofort legte er das Seil zur Seite, kam herüber, nahm seine kleine Tochter auf den Arm und wartete, dass sie erzählte, was sie bedrückt.
„Pa, musst du ins Gefängnis?“ Schoss es aus ihr heraus.
Adam war etwas überrascht über diese Frage. „Wie kommst du denn auf die Idee?“ fragte er und lächelte, ein wenig erleichtert darüber, dass es nichts Ernstes war. „Pa, wenn man jemanden tötet, kommt man dann nicht ins Gefängnis?“ fragte Joy verunsichert. „Ja Joy, wenn man einen Menschen tötet, wird man dafür bestraft. Es sei denn man handelt in Notwehr.“
„Was ist Notwehr?“ fragte Joy verwundert. Adam überlegte eine Weile, wie er das einer 5-Jährigen am besten erklären sollte. „Wenn mich z.B. jemand angreifen würde mit der klaren Absicht mich zu töten und ich würde denjenigen erschießen, um mein Leben zu retten, dann nennt man das Notwehr. Ich habe mich also gewehrt, weil ich in Not war, denn ich hätte mein Leben verlieren können.“ „Aber hat dich denn das Pferd bedroht?“
Jetzt verstand Adam, wie Joy auf solche Ideen kam und fing an zu lachen.
Er drückte Joy an sich, setzte sie dann auf einen Stuhl, hockte sich zu ihr herunter, sodass sie ihm direkt in die Augen sehen konnte. „Dumm von mir, ich hätte euch die Sache mit dem Pferd erklären sollen. Das habe ich gestern in dem Trubel ganz vergessen.“ Wie aufs Stichwort erwachte Chris, gähnte herzhaft und blickte mit ganz zerzausten Haaren zu den beiden hinüber.
„Komm mal her Chris. Ich muss euch was erklären, “ sagte Adam mit sanfter Stimme und bat ihn sich ebenfalls zu setzen. „Ich habe gestern das Pferd erschossen. Ihr wisst, es ist von einer Klapperschlange gebissen worden. Hier in der Stadt gibt es weder einen verfügbaren Arzt, noch ein geeignetes Gegengift. Das Pferd hat sehr gelitten und hätte es nicht mehr lange ausgehalten. Es wäre ohnehin gestorben. Durch meinen Schuss wurde es etwas früher von seinen Qualen erlöst. Nun ist es im Pferdehimmel und es geht ihm wieder gut. Hätte es noch eine realistische Chance auf Heilung gehabt, hätte ich das natürlich nicht getan, “ erklärte Adam in der Hoffnung, dass die beiden das verstehen würden. „Ich muss also nicht ins Gefängnis, “ sagte Adam und strich Joy über die Haare. Joy schien sichtlich erleichtert, umarmte Adam und sagte: „Ich habe dich lieb, Pa.“ „Ich euch auch,“ entgegnete er und drückte beide Kinder fest an sich. „Kommt, jetzt frühstücken wir erst einmal und dann gehen wir was einkaufen“, rief Adam beschwingt und begann den Tisch zu decken.


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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 10, 2013 10:46 pm

Hey liebe Adam4ever,

super, dass es weitergeht! flower

Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!!!


Liebe Grüße

Rosy
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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 10, 2013 10:48 pm

Es geht bald weiter! Very Happy thumb

wagon2

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mo Feb 11, 2013 11:55 am

hurrah hurrah
Zitat :
ich hoffe, ihr wisst überhaupt noch worum es ging.

Ich war sofort wieder drin in der Geschichte. applaus applaus applaus

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mo Feb 11, 2013 12:52 pm

Hallo Adam4ever,
herrlich, die Geschichte, wo ich sie gelesen habe, war ich wieder voll drin und live dabei.
Bin gespannt, wie es weiter geht. Freue mich schon riesig.
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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mo Feb 11, 2013 1:09 pm

Hallo ihr Lieben,

vieelen Dank für eure netten Worte! Super, dass ihr alle gleich wieder drin ward! super loli
Ich habe gestern Abend noch 3 neue Seiten geschrieben. Im Moment poste ich noch aus meinem kleinen Reservekapitel. lol!

Bald geht's weiter. sunny

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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 13, 2013 1:55 pm

es geht weiter:

Nach dem Frühstück machten Sie sich auf in die Stadt. Obwohl es helllichter Tag war, begegnete man nur wenigen Leuten. „Was für eine merkwürdige Stadt,“ dachte Adam so bei sich als sie die Hauptstraße entlang gingen. Er hatte Joy an der Hand, während Chris sich neugierig umschauend einige Meter vorauslief. Erst jetzt fielen Adam die vielen Fahnen auf, die an den Häusern hingen und wild im Wind hin und her flatterten. Er erkannte sie. Es waren Südstaatlerfahnen. Es war schwer in der Stadt überhaupt einen Laden zu finden, der nicht verriegelt war. Geöffnet waren hier nur der Saloon, das Hotel und ein kleiner Lebensmittelladen, den sie an einer Häuserecke entdeckten. „Thomsons’ Mercantile“ stand in großen, blauen Lettern über der Ladentür geschrieben. An der Theke stand ein älterer Herr und begrüßte sie: „Guten Morgen, Mr.“ Der Laden schien nur sehr spärlich bestückt zu sein.
Es gab einige Lebensmittel und Alltagsgegenstände, aber das war auch schon alles. Nicht vergleichbar mit den großen Läden in Virginia City. Adam war gerade dabei die eingekauften Sachen vom Tresen in eine kleine Holzkiste zu packen, als eine alte Dame den Laden betrat. „Oh hallo Betty!“ rief Mr. Thomson ihr entgegen. „Hallo Joseph, wie geht’s dir?“ entgegnete sie und kam vorsichtig mit ihrem Gehstock in Richtung Tresen. Als sie Adam und die beiden Kinder sah, lächelte sie freundlich und begann dann ein Pläuschchen mit Mr. Thomson. Als Adam gerade die Kiste nehmen und in Richtung Tür gehen wollte, rief die alte Dame: „Wartet einen Moment, Kinder. Ich habe etwas für euch. Sie hatte gerade einige Bonbons von Mr. Thomson gekauft und gab sie Chris und Joy. Diese bedankten sich sofort artig. „Ich hoffe, dass ist in Ordnung“, sagte sie und blickte Adam wohlwollend an. „Oh, vielen Dank, das ist aber sehr nett von Ihnen,“ entgegnete Adam ein wenig verwundert über die Freundlichkeit der netten alten Dame. Er hatte schon geglaubt in dieser Stadt würde es keine netten Menschen geben.


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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 13, 2013 3:35 pm

Adam4ever,


diese Geschichte,ich freue mich schon wenns weiter geht...
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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Do Feb 14, 2013 12:40 am

Very Happy thank you

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 20, 2013 5:46 pm

weiter geht's ...

Nicht mehr lange und die Reise konnte weitergehen, aber
erst einmal wollte Adam dem Pferd noch ein oder zwei Tage Ruhe gönnen. Das neue
schwarze Pferd schien kräftig und gut genährt. Es würde den Wagen mit
Leichtigkeit ziehen können.

Als sie zurück zum Hotel kamen, stand eine kleine Traube
Menschen davor, Frauen und Männer unterschiedlichen Alters. So viele Leute auf
einmal sah man hier sonst selten. Dennoch dachte sich Adam nichts dabei und
ging mit Chris und Joy Richtung Eingang. Doch die finsteren Blicke der Menschen
trafen ihn von allen Seiten, wie kleine bohrende Pfeile. Auch seine Kinder
wurden beäugt. Wieso nur schauten sie auf einmal so feindselig. Dass die Leute
hier nicht gerade die Freundlichkeit in Person waren, bis auf wenige Ausnahmen,
wusste Adam, aber er ahnte, da war noch irgendwas anderes im Busch.

Kaum betraten sie das Foyer des Hotels und wandten somit
der Menge den Rücken zu, gellte auf einmal ein Ruf durch die Stille der Stadt:
„Du verfluchter Yankee!“ Nun mischten sich weitere Leute ein und ein Hagel von
Beleidigungen flog ihnen um die Ohren: „Das ihr euch überhaupt traut euch hier
blicken zu lassen! Seid froh, dass wir euch noch nicht gelyncht haben!“ schrie
eine hasserfüllte Frauenstimme ihm nach.

„Kinder, geht schon einmal vor ins Hotelzimmer. Hier Chris,
nimm den Schlüssel. Schließt die Tür von innen ab und öffnet niemandem, bis ich
euch holen komme.“
„Aber Pa…“, stammelte Chris verunsichert. Doch als er den ernsten Blick seines
Vaters sah, verstummte er, packte Joy an der Hand und die beiden rannten die
Treppen hinauf zum Hotelzimmer.


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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 20, 2013 6:27 pm

Crying or Very sad Hoffentlich passiert unserem Adam nichts. Neutral

Auch wenn ich mich wiederholen sollte,du schreibst das sooo toll. Man ist richtig enttäuscht,wenn der Abschnitt wieder zu Ende ist und freut sich schon auf die Fortsetzung. lol!

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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 20, 2013 7:06 pm

... ich lass euch nicht lange warten... bald geht's weiter, damit ihr erfahrt, ob und was unserem Adam passiert.

für dein liebes Lob, Nellylein. Ich freue mich, dass es euch Spaß macht mitzulesen.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 20, 2013 9:52 pm

Hallo Adam4ever,

du schreibst soooooooo spannend. Hoffentlich passiert ihm nicht`s. applaus applaus
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Do Feb 21, 2013 9:59 pm



Wenn ich's nicht vergesse geht's morgen weiter.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Fr Feb 22, 2013 9:04 pm

Die
Menge stand nun direkt am Hoteleingang und es war schwer zu sagen, was sie
vorhatten. „Leute!“ Mischte sich nun der kleine Mann am Hoteltresen ein „Kommt
keinen Schritt näher. In meinem Hotel gibt es keine Schlägereien oder was auch
immer ihr vorhabt!“
„Eine Schlägerei?“, dachte Adam so bei sich. Was hatte er denn getan? Was
hatten all die Leute nur plötzlich gegen ihn? Er wusste, er würde keine Chance
gegen den wilden Mopp haben. „Barney, wieso schützt du diesen dreckigen
Yankee?“, rief ein stämmiger Mann aus der Mitte des Pulks. „Ich schütze ihn
nicht, Jeff, aber wartet doch ab, wie der Boss entscheidet, bevor ihr ihn hier
in meinem Hotel in Stücke zerreißt.“ Ein allgemeines Gemurmel brach aus. „Kommt“,
rief Jeff den Leuten zu, „Barney hat Recht. Der Boss wird es nicht gerne sehen,
wenn wir selbst darüber entscheiden.“ Dann setzte sich der Trupp in Bewegung.
Innerlich atmete Adam erleichtert auf. „Vielen Dank, für Ihre Hilfe!“ sagte
Adam. „Ich hatte gleich ein ungutes
Gefühl, als ich von den Leuten in der Stadt erfuhr, dass sie aus dem Norden
kommen,“ gestand der kleine Mann, nahm seine Brille ab und rieb sich
nachdenklich durchs Gesicht. „Aber was ist falsch daran aus dem Norden zu
kommen?“ fragte Adam verdutzt. „Ihnen sind bestimmt die vielen Fahnen draußen
aufgefallen. Hier leben nur Leute, die sich als Südstaatler betitteln und
Yankees nicht ausstehen können. Viele von Ihnen hatten durch den Krieg zwischen
Nord und Süd große Verluste in ihren Familien und würden am liebsten jeden
Yankee erschießen, der ihnen begegnet,“ erklärte der Mann. „Und was ist mit
Ihnen?“ fragte Adam. „Na ja, ich gehöre zu den Leuten, die die Vergangenheit
lieber ruhen lassen und einen Neuanfang wagen wollen, aber das darf man hier
nicht laut sagen. Offiziell leben hier nur Südstaatler, alle anderen wurden
vertrieben oder umgebracht. „Die Stadt muss reingehalten werden“, wie der Boss
immer sagt. Deswegen gibt es hier auch so viele leerstehende Häuser. Ach so,
fast hätte ich es vergessen, der Boss… ich meine Mr. Richmond hat nach Ihnen
gefragt. Er will mit Ihnen sprechen,“ erklärte Barney. „Wenn ich das so höre…,
wäre es nicht besser, ich verschwinde hier schleunigst mit meinen Kindern? Ich
meine, ich hatte nicht vor hier sesshaft zu werden, warum also der ganze
Aufstand?“ „Sie können da jetzt nicht hinausgehen. Der Mopp würde über Sie
herfallen. Bleiben Sie hier im Hotel. Ich kann...,“ plötzlich verstummte Barney
mitten im Satz. „Da ist er,“ flüsterte er Adam zu „Das ist Mr. Richmond.“

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Katie6666
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 11:54 am

oh mann, warum hört es immeri dann auf, wenn es am spannendsten ist.
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Nelly
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 11:58 am

Katie,ich glaube das macht sie mit Absicht.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 1:00 pm

Das glaube ich auch....
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Adam4ever
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 2:28 pm


... als kleiner Anreiz den nächsten Teil zu lesen...

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 2:33 pm


Ah ja,ich verstehe.Für die Einschaltquote.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   So Feb 24, 2013 2:45 pm

genau.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 27, 2013 10:16 pm

Draußen war es nun ganz ruhig.
Die eben noch lautstark schimpfende Meute war mit einem
Mal verstummt.
„Gehen Sie schon hinaus, er will mit Ihnen sprechen. Den Boss

lässt man besser nicht warten,“ warnte ihn Barney. Mit einem mulmigen Gefühl
trat Adam aus dem Hotel. Die Sonne blendete ihn, sodass er die Person ihm
gegenüber zunächst nicht richtig erkennen konnte. Er zog seinen Hut ein wenig
tiefer ins Gesicht und dann sah er ihn: Mr. Richmond. Ein dicklicher Kerl in
feinem Anzug und einer Zigarre im Mund. „Sie sind also Mr. Cartwright?“ fragte
Mr. Richmond mit einem ekelhaften Grinsen, dass Adam verriet, wie überlegen er
sich fühlte. „Ja, der bin ich und Sie sind offensichtlich Mr. Richmond,“
entgegnete Adam und versuchte dabei so selbstbewusst wie möglich zu wirken, um
sich das Unbehagen nicht anmerken zu lassen.
Rings um sie herum hatte sich die Meute

aufgestellt und beobachtete die beiden. Einige von ihnen hielten Waffen bereit,
was Adams Wohlbefinden nicht gerade steigerte. „Mir ist zu Ohren gekommen, dass
Sie etwas besitzen, was nicht Ihnen gehört,“ sagte Mr. Richmond beinahe
genüsslich. „So, was denn?“ entgegnete Adam, denn er war sich keiner Schuld
bewusst. Langsam nahm Mr. Richmond die Zigarre aus dem Mund und
blies Adam den
Qualm direkt ins Gesicht.
Aber Adam ließ sich dadurch nicht provozieren. Ein

scharfer Pfiff von Mr. Richmond und schon trat eine Person aus der
Menschenmenge hervor. „Kommt Ihnen dieser Mann bekannt vor?“
Adam fühlte sich vorgeführt, aber ihm blieb keine andere Möglichkeit als das
Spiel mitzuspielen. „Natürlich kenne ich ihn. Das ist Jess. Wir haben gestern
Abend Poker gespielt und ich habe sein Pferd gewonnen.“ „Gewonnen nennen Sie
das?!“ kreischte sofort Jess dazwischen. „Betrug war das!“ schrie er
wutentbrannt. Adam wollte gerade zur verbalen Verteidigung ansetzen, als Jess
ergänzte: „Und ich habe Zeugen dafür!“
Adam war erschrocken… wie konnte er so etwas einfach behaupten und wer waren
diese angeblichen Zeugen? Weitere Männer traten aus der umstehenden Menge
hervor und blickten Adam düster an. Er erkannte sie wieder. Es waren alle
Männer, die am Abend im Saloon gewesen waren. Das ungute Gefühl in seinem Bauch verstärkte sich und er fühlte wie in ihm die Anspannung wuchs.
Aber mit einem
Mal, schien ihm alles sonnenklar. Nachdem was Barney ihm erzählt hatte, wusste er welches Spiel hier gespielt wurde. Es hatte gar keinen Sinn den Behauptungen etwas entgegenzusetzen.
„Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten Yankee,“ sagte Mr.

Richmond nun kein bisschen mehr grinsend, sondern mit toternster Miene:
„entweder Sie geben Jess das Pferd zurück und machen schleunigst das Sie hier
verschwinden oder Sie duellieren sich mit mir, Mr. Richmond höchstpersönlich.“
Kaum war der Wiederhall seiner Worte verstummt, begannen die Leute laut zu
tuscheln. Die Männer mit den Waffen gingen in Position. Adam war klar, dass er im
Falle eines Duells niemals lebend die Stadt verlassen würde.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 27, 2013 10:21 pm

Uaaaaaaaahhhh! Das ist ja schrecklich spannend! ja

Es macht großen Spaß, weiterzulesen! thumb

Danke!

Rosy
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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 27, 2013 10:26 pm

Rosy! Very Happy Das nächste Kapitel steht noch nicht ganz.

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BeitragThema: Re: Fan-Fiction-Geschichte zum Mitlesen: 3. Kapitel   Mi Feb 27, 2013 10:39 pm

Ich vergesse jedesmal alles um mich herum,wenn ich die Geschichten lese. study

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